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Impressionen vom Arenenberg. Fotos: © Michael Prax, Seestrasse 8, CH - 8268 Mannenbach 

SCHLOSS ARENENBERG
Hinter mächtigen Bäumen versteckt, gegenüber der Insel Reichenau, liegt Schloss Arenenberg, eingebettet in die lieblichen Gestade des Bodensees. Hortense de Beauharnais, Adoptivtochter und Schwägerin Napoleons I., fand hier ab 1817 ein Refugium, in dem ihr Sohn Louis Napoléon, der spätere Kaiser Napoleon III. aufwuchs. Kaiserin Eugénie, seine Frau, schenkte das Schlossgut Arenenberg 1906 dem Kanton Thurgau. 
 
Geschichte des Schloss Arenenberg

Spätestens seit Mitte des 15. Jahrhunderts lässt sich auf der heute Arenenberg (mittelalterlich: "Narrenberg") genannten Anhöhe zwischen Ermatingen/Mannenbach und Salenstein eine respektable Schlossanlage mit Ost-West Ausrichtung nachweisen. Vereinzelte Funde belegen sogar die Anwesenheit der Römer an dieser Stelle. Im Gegensatz zur "Burg" Salenstein, die in enger Verbindung mit dem benachbarten Kloster Reichenau stand, war der Arenenberg ein "Konstanzer Anwesen", das heisst, im Besitz verschiedener Patrizierfamilien, die sich selbstverständlich auch oder gerade im Thurgau niedergelassen hatten. Für ca. 20 Jahre besass Buxheim, die einstmals grösste Kartause im Heiligen Römischen Reich, das Schloss und seine Liegenschaften. Kurz vor der Reformation errichteten die Mönche im Park wohl ein kleines Kloster, dessen Ruinen dem später "Eremitage" genannten Parkteil vermutlich seinen Namen gaben. Damit aber nicht genug: die Kleriker schufen eines der modernsten Entsorgungssysteme nicht nur ihrer Zeit. Die mit Wasser betriebene Latrinenanlage sorgt bis heute für Aufsehen in der Wissenschaft. Danach besassen wieder Konstanzer und Thurgauer Patrizier das "Lustschloss" auf dem "Narrenberg". Dem Zeitgeist folgend, geriet die ursprüngliche Bedeutung bald in Vergessenheit und der Arenenberg diente als mehr oder weniger frequentierter Landsitz.
Deshalb verwundert es nicht, dass die ersten Unterlagen über eine Garten- bzw. Parkanlage aus der Feder des Konstanzer Geometers Rimmele stammen. Im späten 18. Jahrhundert gefertigt, überliefert er verschiedene Schlossansichten, umgeben von einer landwirtschaftlich (Reben/Wald/Obstbäume) geprägten Landschaft.

 Information: Arenenberg

Besuchen sie das Napoleonmuseum im Schloss Arenenberg:

Öffnungszeiten:

Von Mitte Oktober 2006 bis Mitte April 2007
Montag: geschlossen
Dienstag - Sonntag : 10.00 - 17.00
Kassenschluss: 16.30

Von Mitte April bis Mitte Oktober 2007
Montag: 13.00 - 17.00
Dienstag - Sonntag: 10.00 - 17.00
Kassenschluss: 16.30

Das Museum ist an Ostern (6., 8. und 9. April), 1. Mai, Himmelfahrt (17. Mai), Pfinsten (27. und 28. Mai), 1. August 2007 von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Letzter Eintritt um 16.30 Uhr.

Eintrittspreise:

Einzelperson: CHF 10.00
Ermässigt (Studenten, Gruppen ab 10 Personen): CHF 8.00
Schüler bis 16 Jahre: CHF 5.00
Familien: CHF 22.00
Führungen: CHF 100.00 (45 Minuten) + CHF 8.00 pro Person (bei Gruppen ab 10 Personen, sonst CHF 10.00). Nur auf Anfrage!
Eigenführungen: CHF 30.00 + CHF 8.00 pro Person (bei Gruppen ab 10 Personen, sonst CHF 10.00)
Alle Preise auch in Euro an der Kasse.

Das Museum ist nur bedingt für Rollstuhlfahrer begehbar.

Um das Gesamtkunstwerk „Arenenberg“ wieder verständlich und sichtbar zu machen, hat sich die „Stiftung Napoleon III“ die Aufgabe gesetzt, den Park auf der Grundlage seiner wichtigsten und prägendsten Gestaltungsphase von 1817 - 1842 wieder herzustellen.

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